Gesichter des Viertels

Simone und Frank von VOM FASS verraten ihre Geheimtipps.

Diese Woche teilen uns Simone und Frank Schäfer ihre Eindrücke, Lieblingsorte und Geheimtipps mit. Die Anfang 40-jährigen betreiben ihr VOM FASS Geschäft seit Oktober 2013 auf der Rethelstrasse 149. Neben edlen Spirituosen und prämierten Essig- und Ölspezialitäten bieten die beiden auch spannende Veranstaltungen rund um ihre Köstlichkeiten an. Im Interview verraten sie, was ihnen an ihrer Arbeit und am Leben im Viertel besonders gut gefällt.

Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr an Pempelfort denkt?
Der traditionelle Fischmarkt am Rheinufer, da wir mit VOM FASS dort auch seit April dieses Jahres vertreten sind. Die Produktvielfalt, aber auch die Qualität der angebotenen Produkte zu ausgesprochen guten Preisen ist wirklich fantastisch.

 Gesichter des Viertels – Simone und Frank | © VOM FASS Düsseldorf

Warum habt ihr euch gerade hier angesiedelt?
Ehrlich gesagt war dies reiner Zufall, da wir quasi mit der Nase auf das Ladenlokal in der Rethelstraße gestoßen wurden. Nach einem halben Jahr können wir nun aber behaupten, dass wir uns hier ausgesprochen wohl fühlen, was nicht zuletzt an unserer sehr netten Kundschaft liegt.

Was macht euch an eurer Arbeit am meisten Spaß?
Der Umgang mit unseren Kunden und die tollen Produkte.

Was gefällt euch hier am besten?
Das Zooviertel ist ja eher als ein reiches Viertel bekannt. Es gibt hier aber auch eine Menge Leute, die sehr wenig Geld zum Leben haben. Trotzdem funktioniert das Miteinander sehr gut.

Habt ihr im Viertel ein Lieblingsrestaurant, eine Lieblingsbar oder ein Lieblingsgeschäft?
Viel sind wir leider noch nicht raus gekommen, aber das Sonntagsfrühstück im Ab der Fisch an der Moltkestraße ist phänomenal.

Was ist euer Lieblings-Fleckchen in der Nachbarschaft?
Simone: Der Zoopark – ein schöner, grüner Fleck inmitten der Stadt.

Frank: Das Eisstadion an der Brehmstraße. Obwohl ich ursprünglich aus Herne komme, sind wir früher regelmäßig dorthin gepilgert.

Gibt es etwas, das euch hier bisher noch fehlt?
Leider vermissen wir ein schönes türkisches Restaurant mit frischer Küche.

Wie würdet ihr euer Viertel in drei Worten beschreiben?
Lebendig, wuselig, authentisch.

Wo kann man im Stadtteil am besten entspannen und die „Seele baumeln lassen“?
Das haben wir leider auch noch nicht herausgefunden, aber abends bei einem Glas Wein auf unserem Balkon ist es schon toll.

Gibt es noch einen Geheimtipp im Viertel, den ihr gerne verraten möchtet?
Die Derendorfer Markthalle an der Bankstraße in Golzheim. Hier findet man alles, was man braucht auch außerhalb der normalen Geschäftszeiten.