Gesichter des Viertels

Diana und Fenja von DOLCINELLA verraten ihre Geheimtipps.

Diese Woche teilen uns Diana Struck und Fenja Fürer ihre Eindrücke, Lieblingsorte und Geheimtipps rund um Derendorf und Pempelfort mit. Die beiden Inhaberinnen vom „DOLCINELLA“ betreiben ihr Feinkost-Geschäft an der Tannenstraße seit 2010.

Was fällt euch als erstes ein, wenn ihr an Pempelfort und Derendorf denkt?
Lustigerweise die Rochuskirche von Peter-Heinrich Dohr und Paul Schneider-Esleben am Rochusmarkt. Sie ist ein markantes Symbol im Viertel und immer wieder ein Orientierungspunkt.

 Diana und Fenja von DOLCINELLA. | Foto: © Michael Jaeger

Warum habt ihr euch gerade hier angesiedelt?
Wir waren damals auf der Suche nach dem richtigen Ladenlokal in einem Stadtteil, der schon Zeichen einer Neustrukturierung trug. Die Tannenstraße hat ihr Gesicht seit der Sanierung der ehemaligen Polizeikaserne und der nahen Ansiedlung zahlreicher Unternehmen aus dem Modebereich sehr positiv verändert.

Was macht euch an eurer Arbeit am meisten Spaß?
Die vielen netten Menschen, die täglich zu uns kommen, für die es einfach Spaß macht zu kochen und zu backen. Besonders, weil wir so ein gutes Team gefunden haben, mit dem das Arbeiten einfach toll ist. Auch etwas Neues, Leckeres und Hübsches für unser Sortiment zu erfinden (oder zu finden!) und es dann zusammen zu verkosten, ist jedes Mal wieder spannend!

Was gefällt euch hier am besten?
Die bunte Mischung von Menschen aller Schichten und die vielen kleinen individuellen Läden und Restaurants.

Habt ihr im Viertel ein Lieblingsrestaurant, eine Lieblingsbar oder ein Lieblingsgeschäft?
Das Le Local an der Münsterstraße, die Trattoria Emiliana an der Adlerstraße und das Zippolio an der Blücherstraße. Unser Lieblingsgeschäft ist ganz sicher Feinkost Turan an der Stockkampstraße.

Was ist euer Lieblings-Fleckchen in der Nachbarschaft?
Ganz ehrlich? Der private Innenhof im DOLCINELLA, nachdem der Mittagstisch geschafft ist.

Gibt es etwas, das euch hier bisher noch fehlt?
Vielleicht ein super Gemüsehändler, damit die Wege morgens kürzer werden könnten. Und wir freuen uns schon auf den neuen Laden, der demnächst direkt neben uns eröffnet. Dort soll es feine ausgewählte Papierartikel geben.

Wie würdet ihr euer Viertel in drei Worten beschreiben?
Eigentlich brauchen wir nur zwei: Entspannt und echt.

Wo kann man im Stadtteil am besten entspannen und die „Seele baumeln lassen“?
Das geht tatsächlich sehr gut bei uns, vielleicht an einem Samstagnachmittag bei einer opulenten „Teatime Deluxe“…

Gibt es noch einen Geheimtipp im Viertel, den ihr gerne verraten möchtet?
Das Gattogiallo an der Geistenstraße!