Lass mich ausschlafen

Veranstaltungsreihe beleuchtet Gustav Gründgens Werk.

Vor 50 Jahren verstarb Gustav Gründgens. Dieses Datum haben sich das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Filmmuseum, das Goethe Museum und das Theatermuseum zum Anlass genommen, an den großen Schauspieler und Regisseur zu erinnern. In einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Lass mich ausschlafen“ können Besucher bis zum 22. Dezember 2013 alles über Gründgens und sein Schaffenerfahren.

Als umtriebiger „Theatermann“ ist Gustav Gründgens Bedeutung für die Kulturszene der Stadt kaum hoch genug anzusetzen: Das Düsseldorfer Schauspielhaus verdankt seine Gründung Anfang der fünfziger Jahre maßgeblich seinen Bemühungen, das Theater aus dem Verbund der kommunalen Verwaltung herauszulösen. Darüber hinaus war Gustav Gründgens nicht nur als Theaterdarsteller, Regisseur und Intendant erfolgreich, sondern auch als Filmschauspieler.

Diesem Kapitel in seinem Leben widmet sich das Filmmuseum, welches noch bis Mitte Dezember ausgewählte Filme des Künstlers zeigt. Wer noch tiefer in das Werk von Gründgens eintauchen will, sollte sich auf den Weg ins Schauspielhaus und ins Theatermuseum nach Pempelfort machen. In zwei großen Studioausstellungen werden hier das Leben und das Schaffen des Ausnahmetalents greifbar gemacht.

Das Werk des Künstlers ist dabei untrennbar mit Goethes „Faust“ verbunden. Das Stück begleitete ihn als Schauspieler ebenso wie als Regisseur. Aus diesem Grund bietet das Goethe Museum in gleich zwei Programmbeiträgen Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit diesen zwei „Größen“ – Goethes „Faust“ und Gustav Gründgens. Mit der Verwandlungskünstlerin Bridge Markland und ihren Handpuppen sowie dem Schauspieler Haydar Zorlu kann man dabei auf außergewöhnliche Weise in die Welt von „Faust“ und Gründgens eintauchen – Zorlu bringt den großen Klassiker der Weltliteratur u.a. als türkische Version auf die Bühne.

Die Reihe „Lass mich ausschlafen“ findet noch bis zum 22. Dezember 2013 im Düsseldorfer Schauspielhaus, im Filmmuseum sowie im Goethe Museum und im Theatermuseum in Pempelfort statt. Informationen zu Öffnungszeiten, Tickets und Preisen erhalten Sie bei den teilnehmenden Kulturinstitutionen.