Haru Specks Vinylpredigt in der Bar Zogel

Können Sie sich noch an die lebende Jukebox erinnern? Im letzten Jahr füllte Haru Specks alias Diethelm Kröhl die Kneipen und Bars der Stadt mit Klängen von seinem Schallplattenspieler. Jetzt hat der umtriebige Plattenaufleger ein neues Projekt gestartet – an vier Terminen mischt er im Oktober mit seiner „Vinylpredigt“ die Bar Zogel in Pempelfort auf.

In einer Zeit, in der Lieder am laufenden Band heruntergeladen, kopiert und im Massenspeicher untergebracht werden, will Haru Specks sein Publikum animieren, den Texten wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Während er über große Themen wie die Liebe oder den Tod spricht, wirft er ausgewählte Songtexte mit einem Beamer an die Wand. Die dazugehörige Musik kommt – wie sollte es anders sein – vom Plattenspieler. Heraus kommt dabei ein wortreiches, musikalisches Erlebnis mit Charme und Tiefgang.

Ein Erlebnis mit Charme und Tiefgang | © Bar Zogel

Haru Specks „Vinylpredigt“ ist in vier Themen bzw. Teile gegliedert. Der erste Teil „Leiden ist scheiße“ ging schon am 7. Oktober über die Bühne. Am Montag, den 14. Oktober 2013 findet mit „Prometheus – die Götter sind gierig“ der zweite Teil seines Formats in der Bar Zogel an der Schirmerstraße in Pempelfort statt. Am 21. sowie am 28. Oktober 2013 geht es um die Themen „Liebe“ und „Tod“. Es wird um eine Spende in Höhe von acht Euro gebeten.