Fundstück der Woche

Das Gewächshaus Vivarium

Im Pempelforter Hofgarten zieht  ein ganz besonderes Exponat die Blicke der Spaziergänger auf sich: Ein Baumstamm in einem Gewächshaus ziert die Grünfläche zwischen Heinrich-Heine-Allee und Kaiserstraße. Was dahinter steckt?

In dem Glashaus befindet sich ein alter, verrottender Baum. Auf diesem hat der amerikanische Installationskünstler Mark Dion einen Mikrokosmos lebender Organismen angesiedelt. Das „Gewächshaus Vivarium“ entstand im Jahr 2002 im Rahmen des Kunstweges „hell-gruen“.

Der gläserne Baum

Die Idee hinter dieser Installation wird dabei mit einem Blick ins amerikanische Seattle deutlich: Im Olympic Sculpture Park der Metropole steht eine ähnliche, jedoch weitaus „fortgeschrittenere“ Installation. Der dort ausgestellte Baum ist bereits vollständig mit den von Mark Dion gesetzten Organismen überzogen und erstrahlt mittlerweile in den schillerndsten Grüntönen.

Was das für den Hofgarten bedeutet? So wie das Pendant in Seattle wird sich auch die Pempelforter Installation mit der Zeit immer wieder wandeln und die Spaziergänger mit einem veränderten Antlitz überraschen – und so gemeinsam mit der Stadt wachsen.