Geschichte neu erleben – Neuer Anstrich für die Buscher Mühle

Mitten im Viertel steht die einzige, noch verbliebene Mühle in Düsseldorf. Die Buscher Mühle zwischen Jülicher Straße und Mulvanystraße ist seit über zwanzig Jahren Sitz der Derendorfer Jonges. Als engagierter Pächter hat der traditionsreiche Heimatverein der alten Mühle nun ein neues Antlitz verpasst.

1990 haben sich die Derendorfer Jonges entschlossen, die Buscher Mühle aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken und sie zu einer Stätte menschlicher und kultureller Begegnung auszubauen. Dabei gingen Tradition und Moderne für sie von Beginn an Hand in Hand. Dieser Anspruch wird jetzt auch an der Außenfassade der alten Mühle deutlich, die kürzlich einen neuen Anstrich erhielt. Das Mauerwerk wurde nämlich nicht bloß mit Pinseln und Farbrollen aufgehübscht, sondern auch mit der Sprühdose.

Mühlen Graffito an der Buscher Mühle | © Foto: Derendorfer Jonges 1956 e.V.

So werden die Gäste jetzt von einem Graffiti mit den wichtigsten Daten aus der langen Geschichte der Buscher Mühle empfangen. Die historischen Daten reichen dabei bis in das frühe 14. Jahrhundert zurück. Sie erzählen nicht nur von der ersten urkundlichen Erwähnung der Buscher Mühle im Jahr 1790, der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau durch die Stadt Düsseldorf im Jahr 1956, sondern auch vom 200-jährigen Jubiläum des Wasserrades der Buscher Mühle im vergangenen Jahr. So bietet das Mauerwerk eine spannende Geschichtslektion für alle, die zufällig hier vorbei kommen. (Quelle: Heimatverein Derendorfer Jonges 1956 e.V.)

Übrigens: Am Samstag, den 31. August 2013 findet an der Buscher Mühle das traditionelle Mühlenfest in Zusammenarbeit mit der Brauerei Schlösser statt. Von 11.00 bis 20.00 Uhr können Besucher Live-Musik genießen und Wissenswertes über die historische Mühle erfahren. Auf der Bühne werden „Die Fischgesichter“, Düsseldorfs Kultband „Der letzte Schrei“ und das Showorchester „Swinging Funfares“ stehen.