Frühlingsspaziergang durch den Maurice-Ravel-Park

Der Maurice-Ravel-Park im neuen Wohnquartier le flair verbindet seit letztem Jahr die Stadtteile Pempelfort und Derendorf. Zwischen der Toulouser Allee und der Marc-Chagall-Straße befinden sich nicht nur Bäume und Grün: Auf vier Hektar können Spaziergänger auch jede Menge Dinge lernen und entdecken – und das macht an den ersten milden Tagen im Jahr gleich doppelt Spaß.

Der nach dem französischen Komponisten benannte Park ist in drei Themengärten unterteilt, die von Orten der Ruhe und des Gedenkens bis hin zu Plätzen für Spiel und Bewegung reichen. So ist hier für jeden „Draußentyp“ etwas dabei. Unser Tipp: Starten Sie Ihren Frühlingsspaziergang am nördlichen Ende des Maurice-Ravel-Parks nahe der Jülicher Straße und spazieren Sie bis in den südlichen Teil. Am Ende können Sie sich bei Tati mit einer Kugel Eis stärken oder eine längere Pause im Les Halles oder in der Bar Olio einlegen.

Ein Spaziergang im Maurice-Ravel-Part bringt nicht nur Erholung, sondern auch schöne Aussichten mit sich.

Oder suchen Sie sich vorab ihren persönlichen Lieblingsort aus: Wer einfach nur entspannen will, sollte z.B. den „Garten der Ruhe“ erkunden. Hier kann man unter Birken, Buchen und Kiefern sitzen und träumen oder auf der freien Rasenfläche seine Picknickdecke ausbreiten.

Im „Garten der Bewegung“ steht dagegen eindeutig Action im Vordergrund. Daher eignet sich dieser Teil des Parks ganz besonders für die jüngeren Besucher: Mitten im Grünen können sich Kinder an einer großen Spielröhre, Schaukeln, Kletterseilen und -häuschen sowie einer Hangrutsche austoben, im Bachlauf ausgiebig im Matsch und Sand spielen oder auf Wippen in Tierform durch die Pempelforter Prärie „reiten“. Auf den Parkbänken können sich kleine und große Parkbesucher ausruhen und entspannen.

Der dritte Teil des Maurice-Ravel-Parks steht ganz im Zeichen des Gedenkens und der Geschichte des ehemaligen Derendorfer Güterbahnhofs: Seit April 2012 erinnert im „Garten der Sukzession“ ein Mahnmal an die Deportation von 6.000 Düsseldorfer Juden. In den Boden eingelassene Bahngleise führen bis zur Toulouser Allee. Eine Informationstafel nahe der Schinkelstraße und Schilder mit den Namen der Zielorte sind ebenfalls Teil der Gedenkstätte.