Jeck sein oder nicht sein, das ist hier die Frage

Ein humoristischer Blick auf Karnevalsfreunde und Feinde

Weil die Landeshauptstadt Toleranz ganz groß schreibt und man es mit dem Motto „Jeder Jeck ist anders“ hier sehr genau nimmt, ergibt sich alljährlich das gleiche Dilemma – die einen feiern, kostümieren sich und haben nur noch „Kamelle“ im Kopf, die anderen ziehen sich in ihre vier Wände zurück, schließen die Vorhänge und sind für die darauffolgenden fünf Tage nicht mehr zu sehen.

So entzweien sich in den jecken Tagen nicht nur Freundeskreise, sondern auch Paare, Familien oder Wohngemeinschaften. Über die Frage „Jeck sein oder nicht sein“ lässt sich dabei zwar wunderbar streiten, philosophieren und lamentieren, der Konsens ist jedoch alljährlich der gleiche: „Jeder Jeck ist anders“. Nach spätestens einer Woche sieht man sich dann freudig wieder. Die einen sind noch leicht verkatert, die anderen etwas gelangweilt von der langen Zeit auf dem heimischen Sofa. Fest steht: Ob man nun ausgelassen feiert oder nicht, die Düsseldorfer sehen das ganz entspannt – und sollte es nicht genau so sein?

Jeck sein oder nicht Jeck sein - Und wie halten Sie's?