Urbane Architektur und großstädtische Zukunftsvisionen im Filmmuseum

Die Stadt der Zukunft hat nicht nur Architekten und Bauherren seit jeher interessiert, auch die Regiewelt lässt dieses Thema seit Beginn der Filmgeschichte vor über 100 Jahren nicht mehr los. Die Reihe „Architektur und Film“, die von der Architektenkammer NRW in Kooperation mit dem Filmmuseum Düsseldorf bereits zum zwölften Mal veranstaltet wird, beschäftigt sich noch bis zum 28. November 2012 mit klassischen filmischen Visionen von Zukunftsstädten aus vier Jahrzehnten.

Der Entwurf einer Stadt der Zukunft stellte für Regisseure schon immer eine besondere Herausforderung dar. Stand in den 1930er Jahren vor allem der Fortschritt im Fokus, prägten futuristische Bilder mit düster-dystopischen und zivilisationskritischen Einflüssen das Kino der Nachkriegszeit. So unterschiedlich die Darstellungen der Stadt der Zukunft auch ausfielen, die Gestaltung bot Filmschaffenden, allen voran den Filmarchitekten, stets außergewöhnliche Möglichkeiten. Anhand der Filmklassiker „Der Prozess“, „Was kommen wird“ und „Die Stadt der verlorenen Kinder“ zeigt das Kino Black Box an drei Mittwochabenden die Vielfalt der „Urbanen (Alp) Träume“.

Urbane (Alp-)Träume in der Black Box

Die Filmreihe „Urbane (Alp) Träume – Zukunftsvisionen der Großstadt“ findet noch bis Mittwoch, den 28. November 2012, jeweils mittwochs in der Black Box an der Schulstraße statt. Alle Filme sind mit einer Einführung. Im Anschluss lädt die Architektenkammer zu einem Treffen im Foyer. Der Eintritt beträgt sechs, ermäßigt vier Euro. Eine Reservierung wird empfohlen. Weitere Informationen zum Programm und zu den Spielzeiten erhalten Sie hier.