Gesichter des Viertels – Rolf

Rolf, Jahrgang 1929, wohnt seit 1971 in Düsseldorf. Der sportbegeisterte und lebensfrohe Senior denkt an alles außer Ruhestand. Als Trainer eines Turn- und Sportvereins in Derendorf betreut er seit 35 Jahren Kinder und Jugendliche. Diese Begeisterung für Sport und Jugend brachte ihm bereits das Bundesverdienstkreuz ein. Wir haben es also heute mit einer echten Persönlichkeit aus dem Viertel zu tun. Und hier sind seine Fragen und Antworten!

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an dein Viertel denkst?

Ruhe. Gelassenheit. Und auch Zuhause.

Warum wohnst du gerade hier im Stadtteil? Was hat dich zu deiner Entscheidung bewogen?

Als ich von Hannover nach Düsseldorf zog, wohnte ich zunächst in Benrath. Das war mir auf Dauer dann doch ein bisschen zu weit von der Arbeit und der Düsseldorfer Innenstadt. Ich hatte damals gleich Glück und wurde mit dem ersten Inserat, auf das ich aufmerksam wurde, fündig. Seitdem wohne ich direkt zwischen Pempelfort, Innenstadt und Derendorf.

Was gefällt dir im Viertel am besten?

Dank des Hofgartens habe ich viel Grün vor der Haustür. Das ist für die Innenstadt ein wahrer Luxus. Die Nähe zum Rhein und der Altstadt schätze ich auch sehr − und die Tatsache, dass ich überall zu fast jeder Tageszeit noch einkaufen gehen kann. Dank der großen Konkurrenz kann man sich die besten und preisgünstigen Geschäfte auspicken! Dabei kann ich alles wunderbar mit meinem Fahrrad erreichen.

Hast Du im Viertel ein Lieblingsrestaurant, eine Lieblingsbar oder ein Lieblingsgeschäft?

REWE City. Ich komme oft erst nach neun Uhr abends nach Hause und freue mich, dass ich dann noch schnell einkaufen kann.

Hast Du ein Lieblingsfleckchen im Viertel?

Oh ja. Das ist mein Garten zu Hause. Na gut, und die Rheinwiesen sowie der Hofgarten.

Gibt es etwas, das Du im Viertel vermisst?

Ich habe den Eindruck, dass es früher viel mehr klassische Konzerte gab. Das hat abgenommen. Die Tonhalle bietet natürlich immer noch viel Klassik, aber insgesamt wünschte ich mir wieder mehr klassische Konzerte − insbesondere in der Oper am Rhein.

Wie würdest du das Viertel in 3 Worten beschreiben?

Warmherzig. Urban. Gemütlich.

Was für Freizeitmöglichkeiten nutzt du im Stadtteil?

Ich gehe gerne ins Theater und in die Oper. Sofern etwas Vernünftiges läuft.

Gibt es noch einen Geheimtipp im Viertel, den Du gerne verraten möchtest?

Bewegung und Sport sind heutzutage so wichtig wie noch nie zuvor. Ich möchte alle Kinder und Eltern ermutigen wieder mehr Bewegung in Ihr Leben zu bringen. Ein guter Anfang dafür sind die Düsseldorfer Sportvereine, die viel Angebot für wenig Geld in petto haben.

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