Die Gesichter des Viertels – Laura und Ian

Diese Woche teilen uns Laura und Ian ihre Eindrücke, Lieblingsorte und Geheimtipps rund um Pempelfort und Derendorf mit. Die 25-jährige Australierin und der 39-jährige Kanadier wohnen seit September 2012 in Derendorf. Kennengelernt hat sich das Paar in Düsseldorf, wo beide bereits seit vielen Jahren arbeiten. Nachdem sie einige Zeit in einer Wohnung im Stadtzentrum gelebt haben, sind sie jetzt in ein größeres Domizil nahe der Münsterstraße gezogen. In unserem Interview erzählen sie, was ihnen am Viertel ganz besonders gefällt und welche Geheimtipps sich noch in der Derendorfer Szene-Landschaft verstecken.

Gesichter des Viertels - Laura und IanWas fällt euch als erstes ein, wenn ihr an euer Viertel denkt?

Die Ruhe und das Gemeinschaftsgefühl. Hier fühlt es sich wie in einer „richtigen“ Nachbarschaft an, die Leute sind einfach nett.

Warum wohnt ihr gerade hier im Stadtteil?

Nachdem wir mehrere Jahre in der Stadtmitte gewohnt hatten, wollten wir an einen ruhigeren Ort ziehen. Eine zentrale Lage und gute Einkaufsmöglichkeiten waren uns jedoch trotzdem wichtig. Deswegen sind wir jetzt hier.

Was gefällt euch am Viertel am besten?

Ian: Dass du so gut wie alles an der Münsterstraße bekommen kannst!

Laura: Außerdem hat unsere Straße sogar noch das alte Kopfsteinpflaster und das gefällt uns richtig gut.

Habt ihr im Viertel ein Lieblingsrestaurant, eine Lieblingsbar oder ein Lieblingsgeschäft?

„Baumanns Brauhof“ am Münsterplatz bietet gutes Essen und tollen Service. Und „Hallo Vietnam“ an der Münsterstraße ist empfehlenswert, wenn man sich das Essen mit nach Hause nehmen oder liefern lassen will.

Wo gehst ihr meistens einkaufen?

In den Supermärkten in und um das Münster-Center.

Was ist euer Lieblings-Fleckchen im Viertel?

Momentan ist das wohl unser schöner Balkon, der sehr friedlich gelegen und von Bäumen umsäumt ist.

Gibt es etwas, das euch bisher im Viertel noch fehlt?

Ja, es sollte mehr öffentliche Parks geben. Der nächste Park ist ein ganzes Stückchen von unserer Wohnung weg.

Was für Freizeitmöglichkeiten nutzt ihr im Stadtteil?

Ian: Ich mache Musik hier in der Gegend und mein Proberaum liegt direkt um die Ecke. Einfach nur an den vielen Läden entlang zu bummeln ist auch schon toll. Außerdem nehme ich mir seit einiger Zeit vor, endlich einmal regelmäßig in der Münster-Therme schwimmen zu gehen.

Wie würdet ihr das Viertel in drei Worten beschreiben?

Praktisch, friedlich und trotzdem lebhaft.

Wo kann man im Stadtteil am besten entspannen und die Seele baumeln lassen?

An der Buscher Mühle.

Gibt es noch einen Geheimtipp, den ihr gerne verraten möchtet?

Der „Delhi Palace“ an der Schloßstraße sieht aus wie ein gewöhnlicher Lieferservice, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Ein indisches Paar leitet den Laden und kocht tolles, sehr authentisches indisches Essen.